Ab sofort sind unsere laufenden Kundeninformationen auch auf unserer Homepage abrufbar.

In unseren aktuellen Schreiben informieren wir über Änderungen hinsichtlich Übernahme und Entsorgung von künstlichen Mineralfasern sowie Dämmstoffabfällen (XPS/EPS – Dämmplatten).

Künstliche Mineralfasern – gefährlicher Abfall


Assenfassade mit KMF DaemmungMineralfaserprodukte wie z.B. Glaswolle, Steinwolle oder Schlackenwolle gehören zu den künstlich hergestellten anorganischen Faserprodukten (KMF). Sie werden zur Wärme- und Schallisolierung, als Brandschutzprodukt oder als technische Isolierung beispielsweise über abgehängten Decken, im Dachausbau, in Trennwänden, in Fußböden oder zur Isolierung von Rohrleitungen verwendet. Künstliche Mineralfasern, die in der EU vor 2002 produziert wurden, weisen gefahrenrelevante Eigenschaften auf und gelten somit als gefährlicher Abfall.

Fallen diese Schadstoffe im Zuge von Bau- und Abbruchtätigkeiten an, sind sie einer getrennten Entsorgung zuzuführen – darf nicht im Gewerbemüll enthalten sein!

Besondere Vorsicht ist auch bei der Demontage unter Verwendung von vorgeschriebener persönlicher Schutzausrüstung der Abbrucharbeiter (FFP3-Atemschutzmaske, Einweg-Overall, Handschuhe, etc.) geboten. Das BMLFUW hat dazu eine Stellungnahme betreffend der Deponierung von künstlichen Mineralfasern veröffentlicht. Die daraus resultierenden geänderten Übernahmebedingungen entnehmen sie unseren Kundeninformationen.

HBCD-haltige Dämmstoffabfälle

Unterschieden wird zwischen:image1

  • Extrudiertes Polystyrol (XPS)
    SN 57108-77 (g)

In der Regel eingefärbt, schaumartige Struktur

  • Expandiertes Polystyrol (EPS)
    SN 57108

In der Regel weiß, grobe Struktur („Styropor“)

Wir weisen darauf hin, dass Anlieferungen in Ihrem eigenen Interesse sortenrein – KEINE Vermischung mit Gewerbemüll oder anderen Abfällen – zu erfolgen haben.

Vermischungen führen zu hohen Entsorgungskosten.

 

Zu den Kundeninformationen